Japanoma ist umgezogen...
... und zwar auf meine Homepage!. Endlich habe ich meine Seite aktualisiert. Das Tool, zwar einfach, hat mich in diesen Tage jedoch zur Weissglut gebracht. Ich exportierte veränderte Daten und auf einmal war der Blog, die Bilder etc. weg.
Jetzt hält die Homepage jedoch (Daumen drücken und Holz berühren) den Exporten stand. Hoffentlich bleibt es so. Ansonsten veröffentliche ich ein rauchende Oma. ;-)
Die "alten" Daten vom Bluewin-Blog sind im Archiv unter meinem ersten Eintrag im neuen Kleid.
Ich freue mich weiterhin auf deinen Besuch und deine Kommentare!
Mein Tagebuch Band 1 - 10. Mai 1963 15:15h
Tagebuch und Schlüssel - die gehören einfach zusammen. Der Schlüssel wird gehütet wie ein Schatz. Schliesslich ist das Tagebuch etwas Persönliches. Entweder man lässt einen Einblick gewähren oder man lässt es bleiben. Der Tagebuchschreiber entscheidet. Wo sind eigentlich meine Schlüsselchen? ;-)
Ich konnte 2 Tage nicht schreiben, weil J. den Schlüssel hatte. Und wie er ihn bekommen hat, das ist eine lange Geschichte.
Er kam also am nächsten Abend. S und ich wir spielten Fussball. Dann kam ein Freund von J. und sie spielten Fussball. Es kamen dann noch einige Jungs. Bis dann schliesslich um 9h die Knaben sich in den Pfarrsaal begaben und spielten. S. und ich spazierten dann ein wenig und gingen dann nach Hause. S. badete noch um 10h hörten wir P. eintreten. S. hat noch nicht gebadet sie war in meinem (Zimmer!) und las. Um 9.45h hörten wir J. Er warf Steine an meine Fensterläden und fragte mich ob ich noch spielen komme. Nebenbei, Mme schlief schon und M war nicht hier. J., M. sein Freund und ich spielten Fussball aber nicht lange. Ich setze mich dann auf die Treppe vor dem Haus. Mit der Zeit kam auch J. und fragte mich ob es mir nicht wohl sei. Ich sagte, nein es geht. Ein zweiter Freund warf Steine gegen M. bis er schliesslich bei uns war. und wir auch etwas abbekamen. Wir gingen dann ins Haus. (N.B. Ich glaube J. hatte mich die ganze Zeit angeschaut!) J. und M. gingen noch zu S. ins Zimmer..!
Mensch, jetzt ist meine Zimmerstunde schon wieder um und ich bin noch gar nicht fertig mit erzählen. Und dabei konnte ich noch einen ganzen Roman erzählen. Also bis heute Abend!
Spielen heute die Vier- und Fünfzehnjährigen? Waren wir da noch so naiv und kindlich? Ein Schmunzeln kann ich mir einfach nicht verkneifen. Auch was meine Schreibeweise betrifft. Wie ich bereits vermerkte, begleiteten mich die Gedankensprünge schon in meinen jungen Jahren. Das Wort Zimmer liess ich einfach in meinen Gedanken. Ob S. nun bereits badetet oder eben doch nicht. Verrückten Gedankengänge einer Pubertierenden. ;-)
Auf einem anderen Planeten...
... fühle ich mich zurzeit. Ich weiss, dass ich eine naive harmoniebedürftige Erdenbürgerin bin.
Doch was in den letzten Tagen abläuft - mich schauderts! Junge Menschen, Erwachsene, verlieren ihr Leben von einer Sekunde auf die andere. Sie waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Was jetzt die Familien durchleben - der reinste Horror!
Soll man die Kinder nicht mehr zur Schule schicken?
Die öffentlichen Einrichtungen werden geschlossen?
Jeder überwacht den Anderen?
Natürlich eine Schnapsidee!
Als mein gleichaltriger Schwager mir dreissig Jahren nach einem Verkehrsunfall starb, sagte mir mein Vater: "Das Ührchen ist abgelaufen. Da kannst Du nichts daran ändern." Diese Aussage hat mich mein ganzes Leben begleitet. Jeder hofft, dass er nicht der Nächste ist. Dass es allen Familienangehörigen, Freunden und Bekannten gut geht. Und überhaupt!
Ein schwarzer März!
Zürich by Mike...
... wird es nie mehr geben. Ich bin sicher nicht die Einzige, die seine erfrischenden Comics im Züri-Tipp vermissen wird.
Der Hinschied von Mike van Audenhove macht wieder deutlich, wie rasch alles vorbei sein kann. Wer weiss, ob er darüber eine Comic-Geschichte gezeichnet hätte ...
Wenn am Donnerstag die Zeitung im Kasten lag, da wurde zuerst Zürich by Mike gesucht. Ab und zu gelang es mir, genau diese Seite aufzuschlagen. Die Feinheiten der kleinen Geschichten regten die Gedankengänge an. Nicht immer gelang es mir, die Pointe beim ersten Mal zu erraten. Vielleicht bewusst?
Mike hat sicher viel dazu beigetragen, die Zürcher ein bisschen humorvoller zu sehen. Wir hatten das Glück, einen solchen Zeichner als einen "Züricher" zu betrachten. Er hätte ja ebenso Geschichten über Bern by Mike oder Genève by Mike veröffentlich können. Doch - es blieb bei Zürich.
Jetzt werden neue Geschichten entstehen - Heaven by Mike!
Kindergarten - nein danke!
A. (5 J.) wird dieses Jahr den Kindergarten besuchen. Ihre Mutter zeigte ihr das Anmeldeforumlar.
"Schau, ich melde dich für den Kindergarten an."
"Ich will aber nicht in den Kindergarten."
"Wieso nicht?"
"Da muss ich immer aufräumen."
"Dann kannst du aber auch nicht in die Schule."
"Will ich auch nicht."
"Ja, was willst du später denn mal werden?"
"Prinzessin! Und überhaupt, ich will ins Ballett."
"Aber ohne Kindergarten kannst du nicht ins Ballett."
"Hmm, ok, dann gehe ich halt in den Kindergarten. Aber melde mich für das Ballett an."
Träume einer Fünfjährigen - mit der rosaroten Brille auf einer rosa Wolke! Rosarot ist MEINE Farbe. :-)
Hausmittelchen
Grippewelle hin oder her - meinen Husten krieg ich nicht weg.
Eigentlich bin ich kein Freund von Impfungen. Trotz Grippeimpfung erkrankte ich. Nun, einen hundertprozentigen Schutz gibt es ja nicht. Je nach Virenart bleibt man eventuell verschont. Wer weiss, ohne Impfung hätte es mich vielleicht richtig erwischt.
Ein hartnäckiger Husten hat mich fest im Griff. Laut Hausarzt sei ich nicht die Einzige. Rundherum klagen Bekannte über die gleichen Symptome. Es sieht aus, als haben sich die Auslöser des Hustens von den Grippeviren getrennt und ein Eigenleben entwickelt.
Gibt es auch Auseinandersetzungen im Land der Viren? Krieg der Viren und der "Hustenvirus" machte sich aus dem Staub?
Neben Sirup, Pastillen, Tabletten u.s.w. schwör ich auf Zwiebeln. Man halbiert eine Zwiebel und legt beide Teile mit der Schnittseite nach oben auf einen Teller und stellt diesen auf den Nachttisch. Und siehe da, die Chancen auf eine hustenfreie Nacht steigen gewaltig.
Was auch lecker ist: ein wenig Zucker auf einen Teller und die Schnittseite der Zwiebel darauf. Es entsteht nun ein süsser Zwiebelsaft. Die Saftmenge ist zwar minim.
Milch mit Honig und Ingwer-Tee gehörtn ebenfalls auf meine Hausmittelchenliste. Der Hustenauslöser langweilt sich langsam bei mir. Ruhe wurde mir verordnet. Der Arzt wollte mir ein Arztzeugnis ausstellen. Hmm, wem soll ich es zeigen? Meinen Katzen? Meinem Göttergatten? ;-)
Erdkundetest zum Zweiten
Die Sechsklässler einer deutschen Realschule durften wieder mal über einem Erdkundetest brüten.
Eine der Fragen im Test lautete: Was weisst Du über die EU-Flagge?
Ein Schüler beschrieb die USA-Flagge. Vermutlich hingen seine Gedanken bereits an seiner nachschulischen Karriere. Wie es aussieht, will der Schüler einen Stage in Australien antreten. Ohne anderen Grund hätte er die Abkürzung nicht wie folgt umschrieben
USA = United Stage of Australia
Eine weitere Frage lautet: Zähle fünf Staaten auf, die in der EU sind. Nenne auch ihre Hauptstädte.
Antwort: Tschechien - Hauptstadt Leverkusen (Das muss ein Fussballfan sein).
Ob es wirklich bei beiden Schülern ein Freudscher "Verbrecher" war? Wir werden es nie erfahren.
Und noch dies über das Thema Braunkohle
Frage: Was kannst du berichten über a) die Entstehung der Braunkohle
Antwort: Eis wird aus Erde gemacht.
Frage: Was kannst du berichten über d) die Umsiedlung der Menschen und die Folgen (Vor- und Nachteile, Probleme...)
Antwort: Die Alten können nicht so gut laufen, deswegen können sie nicht so schnell umziehen.
Vielleicht wollten die obigen Schüler einfach das Korrigieren "versüssen". ;-)
Mein Tagebuch Band 1 - 7. Mai 1963
Als kind noch Chache-Cache (Verstecken) und Fussball spielte und Buchstaben im Text verschwinden liess.
Dienstag, 7. Mai 1963 20h
Am Sonntag fuhren wir mit dem Auto in den Jura. Sonst nichts neues. Jetzt klopft gerade S. (die Tochter des Hauses) an die Tür. Ah, wir spielen ja noch!
Dienstag, 7. Mai 1963 22h
Ich hab mich gerade gewasch. Mensch schwitzte ich. S. und ich spielten draussen Fussball. J. war in seinem Zimmer. Aber nach ein paar Minuten spielte er mit uns. Er stellte mir A. und S. vor. Nette Burschen. Wir spielten einmal Cache-Cache. Dann spielten S., J. und ich weiter. J. spielt höllisch. Dagegen ist M. nichts. Um 9h musste S. hinein, wir spielten weiter ca. eine halbe Stunde noch und wir sind auch eingetreten. Ich frage J. obe er morgen auch käme? Er sagte, ja. Da wollen wir mal sehen ob es stimmt.
Die Landschaft im Jura besuchte ich das erste Mal. In den späteren Jahren fuhr ich noch ein, zwei Mal in dieses Gebiet.
In diesen Jahren war die Welt für mich in Ordnung. Verstecken spielen, sich mit Gleichaltrigen austoben, und wenn es nur beim Fussballspiel war. Französische Chansons hören. Meine Lieblingsradiosender waren zu jener Zeit Europe 1 und natürlich Radio Luxemburg. :-)
Kalendersprüche
Der Kalender 2008 hat all seine Blätter verloren. Doch einige entkamen, vorläufig, dem Papierkorb. ;-)
Sophia Loren
Jung ist man, solange man imstande ist, den eigenen Geburtstag zu vergessen.
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Christa Wolf
Einmal im Leben, zur rechten Zeit, sollte man an Unmögliches geglaubt haben.
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Gottlieb Duttweiler
Erfolg haben heisst: geben, immer wieder geben; man kann nicht verhindern, dass es wieder zurückkommt.
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Daniel François Auber
Alter ist noch immer das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.
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